Dienstag, 10.04.2012

Krankheiten einfach davonlaufen

Joggen_April2012

Wollten Sie nicht schon längst mal wieder etwas für Ihre Gesundheit tun?

Jetzt ist die ideale Zeit dafür: Lassen Sie sich einfach von der frischen Frühlingsluft ins Freie locken und entdecken Sie den vielfältigen Nutzen von Walken oder Joggen!

Damit fördern Sie Ihre körperliche und geistige Fitness, beugen Krankheiten vor und können auch bereits bestehende chronische Leiden positiv beeinflussen. Vorausgesetzt, Sie walken oder joggen regelmäßig, nach langsamer Steigerung am besten mehrmals pro Woche für jeweils eine halbe oder dreiviertel Stunde. Walken („zügiges Gehen“) kann eine Alternative zum Joggen sein, wenn von Letzterem aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen abgeraten wird oder man aus anderen Gründen „ruhigeres“ Ausdauertraining bevorzugt.

Wichtig für alle, die gesundheitlich vorbelastet oder älter als 35 Jahre sind und erstmals oder nach längerer Zeit wieder walken oder joggen wollen: Sie sollten sich unbedingt vorher ärztlich untersuchen bzw. beraten lassen und bestätigt bekommen, dass nichts gegen das geplante sportliche Training spricht. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Belastbarkeit Ihres Herzens, aber auch Ihrer Gelenke.

Was Walking und Jogging für Ihre Gesundheit bewirken können:

  • Ausdauersportarten wie Walken oder Joggen senken den Blutdruck, den Blutzuckerspiegel und die „schlechten“ Blutfette.
  • Die Blutgefäße erweitern sich und bleiben elastisch. Das schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall.
  • Ebenso können Patienten profitieren, die bereits an Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden.

Laufen bringt den Stoffwechsel in Schwung und wirkt damit Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus und Gicht entgegen.

Jogger leiden seltener unter Erkältungskrankheiten, da Ausdauersport die Abwehrkräfte stärkt (allerdings nicht bei übermäßiger Lauf-Belastung). Ebenso wird die Atemmuskulatur trainiert und der ganze Körper besser mit Sauerstoff versorgt.

Regelmäßige Bewegung verringert das Risiko, an Krebs (insbesondere Darmkrebs) zu erkranken. Aufgrund der stimulierenden Wirkung auf das Immunsystem können auch Krebspatienten nach Rücksprache mit ihrem Arzt durch ein moderates Lauf- bzw. Ausdauertraining ihren Gesundheitszustand verbessern.

Jogging kräftigt die Muskeln und festigt die Knochensubstanz, beugt damit also Knochenschwund (Osteoporose) vor. An den Gelenken sorgt es dafür, dass deren Knorpelsubstanz besser durchblutet und mit Nährstoffen versorgt wird und so besser belastbar ist. Stark Übergewichtige sollten jedoch mit dem Arzt besprechen, welche Belastung für ihre Gelenke die richtige ist.

Körperliche Aktivität wie beim Walking oder Jogging hat einen eindeutig positiven Einfluss auf die Psyche. Sie wirkt Ängsten, emotionalen Störungen und Depressionen entgegen, hellt die Stimmung auf und fördert die seelische Ausgeglichenheit. Erwiesen ist ebenfalls, dass regelmäßig betriebener Ausdauersport die grauen Zellen fit hält und das Risiko für eine Demenzerkrankung senkt.

Schließlich sorgt Jogging für einen besseren Schlaf: Wer regelmäßig läuft, schläft abends schneller ein und wacht morgens erholter wieder auf.

Generell gilt für alle Jogging-Anfänger und Wieder-Einsteiger:
Damit der Körper gut mit der für ihn ungewohnten Belastung klarkommt, sollte man am besten langsam damit beginnen und das Tempo allmählich steigern. Deshalb reichen am Anfang auch mehrmals pro Woche 10 bis 15 Minuten Dauerlauf, der durch wiederholte Gehpausen aufgelockert wird. Denken Sie außerdem ans richtige Jogging-Schuhwerk bzw. lassen Sie sich dazu beraten.

Nun, konnten wir Sie motivieren?